CD-Veröffentlichung: der Violinist Vadim Gluzman interpretiert Pēteris Vasks

„Vasks Musik klingt so, als hätte er die Essenz des Singens selbst erfunden.“ Vadim Gluzman

Pēteris Vasks ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Komponisten Lettlands. Er hat ein umfangreiches Œuvre geschaffen, das in der ganzen Welt beachtet und häufig aufgeführt wird.

Der Violinist Vadim Gluzman verbrachte den Großteil seiner Kindheit in Lettland und ist dem Land seither tief verbunden. Auch die Werke von Pēteris Vasks liegen ihm sehr am Herzen, was er nun mit einem Album unterstreicht, das kürzlich als Super Audio CD (SACD) bei BIS Records erschienen ist.

Pēteris Vasks ist davon überzeugt, dass Schönheit und Musik die Welt und die Menschheit verändern können, indem sie uns Hoffnung und Licht in Zeiten der Not spenden. Das Album dient in der aktuellen Zeit einer weltweiten Krise als ein Hoffnungsschimmer, eben als ein „Fernes Licht“, das auf ein besseres, helleres Morgen scheint.


Als musikalische Partner stehen Gluzman auf seinem neuen Album für Vasks‘ Violinkonzert „Fernes Licht“ die Streicher des Finnischen Radio-Sinfonieorchesters unter der Leitung von Chefdirigent Hannu Lintu zur Seite, während er das Klavierquartett und die Weltersteinspielung der „Sommertänze“ wiederum mit drei aus Lettland stammenden Musikern gestaltet: mit der Bratschistin Ilze Kļava, dem Cellisten Reinis Birznieks und der Pianistin Angela Yoffe, seiner langjährigen Duopartnerin. 

Ein spannendes Interview mit Vadim Gluzman zum aktuellen Album finden Sie HIER. Im Gespräch mit Silja Meyer-Zurwelle erzählt Gluzman, was ihn an der Musik von Pēteris Vasks besonders berührt.

Pēteris Vasks “Distant Light”

Vasks
Concerto for violin and string orchestra “Distant Light” (1996-97)
Summer Dances for two violins (2017)
Piano Quartet (2001)

Finnish Radio Symphony Orchestra
Hannu Lintu, Conductor

Sandis Šteinbergs, Violin
Angela Yoffe, Piano
Ilze Kļava, Viola
Reinis Birznieks, Cello

BIS Records.

Für Vadim Gluzman ist es entscheidend, auf die musikalischen Zeichen der Zeit zu hören, um den Werkekanon der Zukunft zu sichern: „Wir müssen den Stimmen der Komponisten unserer Zeit Gehör verschaffen. Sonst werden wir uns nicht weiterentwickeln, sonst werden wir nie einen neuen Mendelssohn, einen neuen Beethoven oder einen neuen Tschaikowsky finden – wir müssen uns daran erinnern, dass sie damals die „modernen Komponisten“ waren, deren Musik von ihren Zeitgenossen aufgeführt wurde. […] Ich denke, wir sollten das Gleiche tun, unsere Ohren und Herzen offen halten und die neue Musik erleben“. Mit der neuen CD fängt er für BIS die unverwechselbare Stimme von Pēteris Vasks ein und dokumentiert damit das Schaffen eines der wichtigen Komponisten unserer Tage. Friederike Gottwald, Schimmer PR

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